Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik - Ausbildung und Gehalt


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Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik - Ausbildung und Gehalt

Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik sind Fachleute für alles, was mit dem Thema Reifen zu tun hat. Neben dem Wechseln von Reifen bei Fahrzeugen aller Art beschäftigt man sich im späteren Berufsleben auch mit der Reparatur und dem Fahrwerk. In der Ausbildung werden dabei zwei Spezialisierungen angeboten.

 Voraussetzung für die Ausbildung

Rein schulisch gibt es keine vorgeschriebene Anforderung für die Ausbildung als Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik. In der Regel sollte man aber mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen. Darüber hinaus sind Interesse an Autos und handwerkliches Geschick von großer Bedeutung. Der spätere Beruf findet vor allem in der Werkstatt statt, sodass man auch keine Probleme damit haben sollte, sich die Hände schmutzig zu machen. Dabei wird man allerdings auch immer wieder mit Menschen zu tun haben. Die Beratung der Kunden ist ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld, sodass Kommunikationsfähigkeiten ebenfalls vorteilhaft sind.

Die Ausbildung selbst findet in dualer Form statt. Die theoretischen Inhalte werden in der Berufsschule vermittelt, während man praktisch in einem Betrieb beziehungsweise einer Werkstatt lernt. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre.

Gehalt und Ausbildungsvergütung

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung während der 3 Ausbildungjahre (Stand Mai 2017):

1. Ausbildungsjahr: € 679

2. Ausbildungsjahr: € 739

3. Ausbildungsjahr: € 798

Durchschnittliches Einstiegsgehalt nach der Ausbildung: 1.750 EUR
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

 Spezialisierung Reifen- und Fahrwerktechnik

Bei der Ausbildung können sich die Lehrlinge generell zwischen zwei Spezialisierungen entscheiden. Im Bereich Reifen- und Fahrwerktechnik steht die Reparatur und das Wechseln von Reifen im Mittelpunkt. Hier geht es allerdings nicht nur um Pkws, sondern vor allem auch um Sonderreifen für Lkws und andere große Fahrzeuge. Zudem lernen die Auszubildenden, wie sie Reifen pflegen und im Falle von Defekten reparieren.

 Spezialisierung Vulkanisationstechnik

Im Spezialbereich Vulkanisationstechnik drehen sich die Inhalte verstärkt um die die Reifenmaterialien. Die Lehrlinge lernen alles rund um die notwendigen Materialien für die verschiedenen Reifen, wobei auch die Reifenherstellung selbst eine große Rolle spielt. Bei der Herstellung ist allerdings nicht nur das Material, sondern auch das Förderband von großer Bedeutung. In der Ausbildung werden die Lehrlinge daher auch mit der Technik von Förderbändern vertraut gemacht und lernen, wie sie später Inspektions- und Reparaturarbeiten vornehmen.

Nach der Ausbildung

Mit dem Ende der Ausbildung arbeiten Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik in der Regel in Autowerkstätten oder bei großen Reifenherstellern. Wer in seinem späteren Berufsleben eine Führungsposition anstrebt, für den könnte eine Prüfung als Mechanikermeister für Reifen- und Vulkanisationstechnik interessant sein. Auch die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik bietet Aufstiegschancen. Darüber hinaus ist auch ein Studium im Anschluss an die Ausbildung eine Alternative. Eine typische Studienrichtung ist Kunststofftechnik.



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